Samoa zum Ersten

Also Samoa, da gibt es 2 davon. Nicht Inseln, da hat es mehr. Aber Samoa da gibt es 2.

Zuerst wussten wir ja sowieso nicht wie wir nach Vanuatu gelangen wollten. Die meisten segeln von Tonga nach Fidschi und dann nach Vanuatu. Aber Fidschi, da waren wir ja schon. Also wählen wir eine andere Route, etwas nördlicher, näher am Äquator. Samoa, Wallis und Futuna, Vanuatu. Samoa ja, aber nur ein Samoa. Weiterlesen

Minerva Reef

Ja was hat es damit auf sich. Nun wenn man eine Seekarte ansieht so findet man immer wieder Riffe, die aus 2 bis 4000m Wassertiefe an die Oberfläche kommen. Damals, ohne GPS war es wirklich gefährlich in diesen Gewässer zu segeln. Und auch heute gibt es noch etwa 60 nicht in den Karten eingezeichnete Riffs. Also auch mit GPS nicht ganz ohne. Wir hatten zwar die Liste der unmarkierten Riffs aber wer weiss? Weiterlesen

Tonga, ein paar Bilder

Immer wieder werden wir gebeten Bilder beizulegen. Wir machen das ja gerne, denn wir erleben schönes. Leider spielt das Internet nicht immer mit. Aber hier in Western Samoa funktioniert es sehr gut, besser als in American Samoa. also klick auf Bilder und Bilder wirst Du sehen.

Also leider ist Picasa gestorben. Also muss ich einen neuen Weg finden um Bilder auszustellen. Google Account funktioniert nicht mit mir. Weiss nicht warum. Also für den Moment in GMX-Media. Dummerweise habe ich diese Serie mit Passwort versehen: Tonga

Tonga

Wir haben Tonga verlassen. Rückblickend sind wir, Edith und ich uns einig, Tonga zählt nicht zu unseren Favoriten. Es ist schwierig genau zu sagen weshalb. Man kann einfach weniger unternehmen hier. Keine so tolle Touren, keine tolle Dörfer besuchen. Und so freundlich wie bis anhin sind die Leute hier nicht. Das hängt aber wohl stark mit der Sprache zusammen. Wenige können nämlich englisch. Und tja unser Tonganisch reduziere sich auf ein Lächeln.

Wir haben „ganz“ Tonga besucht. Also alle Inselgruppen von Südwesten bis zuoberst im Nordosten. Ha’apai und Vavau sogar je 2mal. Ha’apai hat uns die nördlichste Insel Foa am besten gefallen. Ein richtiges Südseeparadies. Und äusserst schwierig in den inneren Teil des Riffs zu gelangen. Ist eigentlich nur bei guter Beleuchtung und mit Google Earth Bilder möglich.

Etwas besonders war auch der Besuch von Niuatoputapu. Die nördlichste Inselgruppe. Einmal mehr erstaunlich wie Menschen im Nichts wohnen. Und etwas besonderes war der Besuch des nahen Vulkans Tafahi. Er ist erloschen. Die Anfahrt ist ein Abenteuer und nur mit lokalem Bootsführer möglich. Die Vegetation auf Meereshöhe ist trocken. Ab so 200m ändert die Vegetation es wird feuchter. Und auf über 600m tropft es ständig. Der Gipfel ist selten Wolkenfrei.

Eigentlich sind wir bis Anfangs August geblieben, weil wir Wale sehen wollten. Aber die Wale wollten nicht dass wir sie sehen. Von weitem haben wir ein paar gesehen. Nachts haben wir sie prusten gehört. Aber so wie uns das beschrieben worden ist, leider nicht.

Anfangs August segelten wir Weiter nach Samoa. Wir wollen ja schliesslich auch noch Vanuatu besuche.

Ein Morgen in Tonga Vavau

Was für ein Morgen

Zuerst begrüssen mich zwei Haie beim Morgenschwum. Ein Schwarzspitz Flossenhai schläft im Sand und ein Grau Hai sucht sich sein Frühstück.

Zurück auf Allure ruft Edith Wale. Und schon können wir 2 Walen beim Spielen zuschauen. Das Spektakel dauert eine gute halbe Stunde.

Und zum Schluss bekomme ich 2 Weet-Bix in heisser Milch. Was für ein Morgen im Aussenriff im Süden von Vavau

Tonga oder wie man sich in den Norden kämpft

Tonga ist vielschichtig. Eine Schicht, Internet funktioniert nicht. Jetzt gerade, weit ausserhalb der Hauptinsel Vanuatu hat es brauchbares Internet. Keine Bilder nur Text. Aber sonst…

Losgezogen sind wir von NZ anfangs Mai. Unsere Ziel, Tongatapu, die Hauptinsel im Süden von Tonga. Unterwegs trafen wir einen anderen Segler der zuerst das Minerva Riff anlaufen wollte. Also abfallen und auch das Minerva Riff anlaufen.

Es ist schon toll so mitten im Nichts zu ankern. Nur bei Niedrigwasser schauen ein paar Steine aus dem Wasser. Und bei Hochwasser schaukelt es recht, weil halt die Wellen über das Riff spülen. 3 Nächte bleiben wir. Und am Samstag zieht ein Sturm über uns hinweg, Aber wir liegen angenehm im nördlichen Minerva Riff. Am 4 Tag segeln wir los, wieder Richtung Tongatapu. Wir wollen endlich den Königstaat sehen. Schlussendlich sind wir nicht besonders begeistert von Tongatapu. Obwohl, wir bleiben insgesamt fast 3 Wochen. Denn, nachdem wir unsere Gäste Paul und Dani an Bord geholt haben, stürmt es für Tage. Und der Wind will partout nur aus nördlichen Richtungen wehen.

Vielleicht kannst Du dich noch erinnern, vor einem Jahr lagen wir in Fidschi und wollten Winde aus nördlicher Richtung um in die Lau-Gruppe zu segeln. Damals wollte der Wind nicht. Jetzt will er nicht, dass wir nach Nordosten segeln können.

wir kämpfen uns langsam nach Nordosten. Das hat den Vorteil, dass Du anhand der Beschreibung gleich  die Geografie von Tonga kennen lernst. Die 7 Inselgruppen mit Tongatapu im Südwesten und Niuatoputapu im Nordosten liegen eigentlich Quer zur Hauptwindrichtung. Aber Nordostwind ist einfach falsch, richtig wäre die Vorherschende Windrichtung Südost. Tau ist die nordöstlichste Insel der südlichen Inselgruppe Tongatapu. Tau ist also unser erstes Etappenziel.

Früh am Morgen segeln wir los von Tau Richtung Nomuka-Gruppe. Sollte der Wind gut sein, so schaffen wir die 50 SM, sollte der Wind nicht so gut sein, sollten wir wenigstens Kelefesia, die nächste der südlichen Gruppen erreichen. Die Hauptinsel Kelefesia ist 30 SM weg.

In den Gewässern von Tonga kann man nur zwischen den Gruppen nachts segeln. Jede Inselgruppe ist von einem mehr oder weniger dichten Korallenriff umgeben. Also darum nur Tagesetappen. Und da ist 30 SM schon ambitiös.

Wir erreichen um 15 Uhr Kelefesia. Ein schöner Ankerplatz und auch noch geschützt gegen den Nordostwind. Wir melden uns in Kelefesia nicht an. Zu kompliziert und wir verschwinden ja gleich wieder am Morgen.

Als nächstes schaffen wir dann Nomuka, die dritte Gruppe von Süden her gezählt. Obwohl es viele Riffe hat, liegt der Ankerplatz recht ungeschützt genau in Windrichtung. Entsprechend bläst es die ganze Nacht mit über 20 Knoten aus Nordost. Nur die Batterien sind glücklich. Die sind nämlich am Morgen schon voll geladen. Der Windgenerator hat ganze Arbeit geleistet.

Am nächsten Tag erreichen wir den südlichen Teil der Nomuka-Gruppe. Wir schaffen es bis zur Insel Limu. Die liegt ca 1/3 Südlich von der gesamten Länge der Nomuka-Gruppe. Mit 67km die längste Inselgruppe im Tonga Archipel. Am nächsten Tag segeln wir nach Nordosten gegenan in die Hauptstadt der Nomuka-Gruppe Haápai auf Lifuka. Dort melden wir uns wieder an. Ja ja in jeder Inselgruppe muss man sich an und abmelden. Das kostet ausser Zeit nichts. Ist eigentlich ganz lustig, ist es doch einer der wenigen Möglichkeiten mit der lokalen Bevölkerung in Kontakt zu kommen. In Haápai wird auch wieder etwas Proviant aufgenommen. Auch Diesel Bunkern wollen wir. Aber als wir kommen wird die Tankstelle geschlossen wegen kein Treibstoff mehr. Es gefällt uns sowieso nicht hier also weiter. Immer schön mit Nordostwind. Am Nordende der Nomuka-Gruppe gibt es eine kleine Insel Foa mit einem Resort. Soll schön sein dort, aber schwierig um einen Weg durch die Untiefen zu finden. Der Führer beschreibt, dass nur 1 Schiff dort ankern könne.

Wir finden Foa, wir finden die Durchfahrt und wir finden ein anderes grosses Segelboot. Aber wir finden auch noch einen Ankerplatz für uns. Und Russel, den wir unterwegs kennen gelernt haben, für den finden wir auch noch einen Platz. Also 3 Yachten. Später wird noch eine 4te dazu kommen.

Foa ist wirklich schön. So wie man sich ein Südsee-Ankerplatz vorstellt. Und auch zum Tauchen bzw. Schnorcheln findet man Gelegenheit. Und die Langusten für 19 CHF sind wirklich Spitze. 19 CHF bezahlen wir für das ganze Menu.

Erst am 5 Tag zieht es uns weiter nach Vava´u. Aber damit wir es auch wirklich schaffen machen wir noch auf der nördlichsten Insel der Nomuka-Gruppe, Haano fest. Jetzt sollten wir es wirklich schaffen trotz angesagtem leichten Ostwind. Jawoll Ostwind! Um 3 Uhr morgens legen wir ab. Nach Neiafu ist es 65 SM. Und aus der Bucht können wir auch im dunkeln auslaufen. Nun der Wind dreht tatsächlich im Verlauf des Tages nach Osten. Und stündlich wird es mehr. Und schlussendlich laufen wir mit über 8 Kn Neiafu an. Wir sind schon um 12 Uhr dort. Das hat ja bestens geklappt.

Paul wird uns in Neiafu verlassen. Hier liefen wir auch Güter ab für eine Station der Transocean Organisation ab. Hier werden wir ein Weilchen bleiben und vielleicht unsere ersten Wale sichten.

Um die Beschreibung von Tonga noch zu vervollständigen, nördlich von Vava´u Süd kommt noch Vava´u Nord und dann Niuatoputapu mit Tafahi zusammen. Bin gespannt ob wir es bis dorthin schaffen. Jetzt kennnst Du die Geschichte wie wir uns in den Norden gekämpft haben und kennst auch die Geographie von Tonga.

 

 

 

 

20 Tage Neuseeland

Am Sonntag den 15 November sind wir angekommen. Und heute am 24. November sind wir wieder zurück in Opua. Wir werden ja eine Heizung einbauen, wir freuen uns. Aber das ist nicht die Geschichte die wir hier erzählen wollen, wir erzählen lieber über unsere ersten 20 Tage in Neuseeland. Weiterlesen